Leserbriefe 05/2016

Hier finden Sie vollständig ALLE Leserbriefe zu der aktuellen Ausgabe des Aladin 05.

Lieber Herr Rhomberg,

haben Sie großen Dank für den Aladin 5/16 – ein sehr ansprechendes Heft.
Ihr Beitrag über das Kalanag-Symposium steht dem Bericht von Christian Theiss (in der MW) in nichts nach. Benöhr und Benninghaus (unsere Juristen) hängen heute „ihr Mäntelchen in den Wind“, wie es der Schreiber tat. Das bißchen Opportunismus kann doch nicht so schlimm sein. Man tut doch bloß den Mund nicht auf. (Einer hat angeblich die Atombombe, einer setze angeblich Giftgas ein, Imperialismus in Syrien sei doch bloß „Bürgerkrieg“, das bißchen Angriffskrieg in Libyen übersieht man und die Attentate in Paris, da ginge es doch nur um eine Mohammed-Karikatur und nicht um Journalisten, die Kriegsverbrechen ihrer eigenen Regierung wegschweigen – aber genau das war die dicke Überschrift in den Bekennerschreiben, nicht?) Schreiber war wie sie sind. Ergo ist Schreiber unschuldig. Es sind Reinwäscher. Nicht nur Einpeitscher auch Stillhalter sind schuldig. Und Stillhalten geht anders. Kalanag ist schuldig, wie unsere Eliten schuldig sind.

– Die Körpersprachen-Leute, mit ihren so lächerlich überspannt „lockeren“ Fotos, erklären, daß die anderen immer so gekünstelt locker seien und einfach nur natürlich sein brauchen. Sie sollten eine Lektion bei sich selber buchen und uns dann in Ruhe lassen.

– Ihre Kunterbunt-Intermagic-Seite hat Spaß gemacht und Giobbis Folge war auch Klasse, Knudsens Trick ist super und Werner Millers Idee, ein überzeugendes Falschmischen dazu, ist auch nicht übel.

– Charity ist, was Großindustrielle impotenterweise Entwicklungshilfe nennen. Das müssten die kleinen Anpasser ja nicht unbedingt nachäffen. Über die ganzheitliche Sichtweise „Vollbeschäftigung und Leistungslohn“ ist m.W. noch keiner hinausgekommen. Der Künster müßte irgendwann auch mal über eine eigene Interessenvertretung nachdenken. Der gute Wille allein erschöpft sich bekanntlich. Die Künstlersozialkasse in Bremen sagt, die Berufsgruppe der Künstler verdient hierzulande im Schnitt 1400,-. Das verdient eine Supermarkt-Kassiererin. Der Künstler ist aber ein Freiberufler… Durchschnitt heißt, die überwiegende Mehrheit liegt weit drunter. Ich kenne hierzulande Schauspieler, die auf das Anmieten von Wohnungen verzichten, um von der Sozialhilfe etwas Theater machen zu können. Das sind unsere 1-Euro-Jobber, gegen die treten wir preislich an. Peter Hacks in seiner Kunstökonomie: Der Künstler beweise, daß man ein Produkt unendlich lange sogar unter den Erzeugungskosten anbieten kann. Neben der Kunst müsse der Künstler auch die Überlebenskunst beherrschen. – Die Fachmagazine sind noch zu sehr Spielwiese. Es ist ein sehr notwendiges aber schwieriges Thema. (Ich wäre neugierig, wie die Berufsgruppe reagiert, wenn man das Wort Interessenvertretung in den Raum wirft…)
Sehr feines Heft!
Die besten Wünsche zum Jahreswechsel, Gesundheit und Glück, nicht zuletzt für weitere so lesenswerte Aladin-Ausgaben!
Sehr Ihr Peter Grandt

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Wir haben folgendes Schreiben erhalten, das wir der Fairness halber hier auch veröffentlichen wollen:

…….mit entsetzen musste ich als Produzent und Erfinder von xxxxx feststellen, dass Herr Jürgen Peters in der aktuellen Ausgabe von Aladin über meine neuste Produktion herzieht und das Produkt mit vernichtendem Urteil als unbrauchbar darstellt, ohne mich vorgängig darüber zu informieren. Ich empfinde es als persönlichen Angriff, dass Herr Peters dermassen über ein Produkt in einer Zeitschriftherzeiht, ohne die Hintergründe des Effektes zu kennen und ohne sich vorher eingängig zu informieren. Offensichtlich plant Herr Peters einen privaten Feldzuggegen meine Person……….
Name der Redaktion bekannt

Danke für ihre Mitteilung. Den Vorwurf, uns vorher zu informieren finde ich nicht nachvollziehbar. Wenn jemand einen Artikel kauft, dann liest er die Werbung und kauft sich den Artikel. Wenn der Artikel – wie in diesem Fall – nicht gefällt und enttäuscht, dann braucht man dazu nicht noch den Trickerfinder zu kontaktieren um ein Feedback einzuholen. Besonders auch in diesem Fall nicht, wo es sich um einen bereits am Markt befindlichen Trick befindet, der mit mikroskopischen Veränderungen (die teilweise das Prinzip schlechter machen) versehen ist.
Wenn ich ein Kunststück kaufe muss ich dazu auch nicht die Hintergründe vom Vermarkter kennen um eine Besprechung zu machen. Wozu? Muss ich die Hintergründe eines Hotels wissen, wenn ich den Urlaub schlecht finde?

Was wir allerdings befremdend finden ist, dass Sie Herrn Peters (richtig Herr Peter) persönlich angreifen. Herr Jürgen Peter ist Präsident des österreichischen Dachverbands MRA und hat an ihrem Review nicht mitgewirkt. Seine Beiträge sind namentlich (wie es sich gehört) auch gekennzeichnet. 
Das Review habe ich geschrieben. Ich habe zwei ähnliche Produkte die auf dem Prinzip beruhen  vorliegen und habe dieses Review sehr wohl mit entsprechendem Hintergrund geschrieben. Ich habe ja auch eine alternative Empfehlung abgegeben.
Das Produkt hatte übrigens im UNABHÄNGIGEN Reel Magazin von David Regal  auch eine schlechte Besprechung.  Meine Gedanken zu Reviews von Zauberartikel oder Zaubershows finden Sie hier: http://www.mra.at/wordpress/produktbesprechungen-werbung-oder-echte-beurteilung/
Hanno Rhomberg
Aladin Redaktion
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Mehrmals las ich die Produktbesprechung durch. Diese ist aus meiner Sicht eine seriöse sachliche Kritik. Ich wüsste nicht, was beim Produzenten „Entsetzen“ hätte auslösen können. Vielmehr bekomme ich den Eindruck, dass sich eine Person angegriffen fühlt, die leider nicht mit Kritik umgehen kann und sich vermutlich erheblich überschätzt. Ich erkenne eine regelrechte Wut des Schreibers, die darin gipfelt, dass er sich nicht mal die Mühe machte, genauer hinzuschauen und richtig zu lesen.

Es wird direkt gegen Herrn Peter gepöbelt. In übelster Form. Was soll das? Umso schlimmer, dass er – wie Herr Rhomberg bereits richtigstellte – überhaupt nichts mit der Kritik zu tun hat. Nur so am Rande: Ich habe Herrn Peter durch einen früheren Mailkontakt als einen sehr höflichen und hilfsbereiten sowie außergewöhnlich freundlichen Menschen kennenlernen dürfen.

Die aufgeführten Argumente des Produzenten sind lächerlich. Er macht aus einer Mücke einen Elefanten. Anstatt hinzuhören um aus Fehlern zu lernen, baut der Produzent eine Schutzmauer um sich herum und sucht die Schuld beim Schreiber der Kritik. Der Schreibstil und die Vorwürfe des Produzenten sprechen für sich. Besonders auffällig sind hier Aussagen wie „Offensichtlich plant Herr Peter einen privaten Feldzug gegen meine Person“.

Schade, dass manche Menschen nicht mit Kritik umgehen können und mit derarten Reaktionen ein Verhalten zeigen, wie man es von Soziopathen kennt.

Pierre Castell – D
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danke für die stets spannende Lektüre! Ihr macht ein erstklassiges Zaubermagazin.
Daniel – CH

Ich hatte die Zeitschrift von befreundeten Zauberkollegen gezeigt bekommen und muss Ihnen für die Qualität gratulieren. Bitte senden Sie mir Jahrgang 2015, 2016 und ein Abo für den aktuellen Jahrgang 2017
Viele Grüsse
Thomas – CH

Zuerst einmal Gratulation für die neueste Aladin-Ausgabe! Sie ist wie immer sehr interessant und äußerst umfangreich – inzwischen gehört der Aladin ganz sicher zu den besten deutschsprachigen Magierzeitschriften!
Gut, dass jetzt die Feiertage sind, so habe ich auch wirklich Zeit diesen umfangreichen und interessanten Aladin von vorne bis hinten intensiv zu lesen, sonst müsste ich für die aktuelle Ausgabe wohl Urlaub nehmen 🙂
Anbei sende ich Dir noch einen Zeitungsbericht über mich, erschienen in der Kronen Zeitung am 23.12.2016, als Anhang mit.
Alfred – A

danke für die zeitschrift!!! ist eh schon gestern gekommen, aber es ist gerade ein bisserl viel los:-)
welches werk sie da auf die beine stellen, ist gigantisch! und von der aufmachung, den themen und dem schreibstil brauchen sie sich gar nicht zu verstecken! ich bin wirklich beeindruckt, welches niveau ihr magazin hat. unvorstellbar, mir hier ein ein-mann-unternehmen vorzustellen, dann auch noch neben einem „normalen“ beruf. tja, was leidenschaft alles zuwege bringt:-)
verena halvax
Http://www.schreiben-als-weg.at

Über dieses Mail habe ich mich sehr gefreut. Weil es von jemanden ist, der sich professionell mit Schreiben und Journalismus beschäftigt, aber außerhalb der Zauberszene steht.  Ja ich bin ein ein-mann-unternehmen, was das Management der Zeitschrift, Abwicklung, Werbung, Konzept etc. angeht. Aber ich habe auch viele Menschen die mich mit Ihren Ideen, Texten, Korrekturen tatkräftig unterstützen. Ohne diese wäre die Zeitschrift in der Form nicht möglich. Alle positiven Reaktionen gebe ich genau so an sie weiter.
Hanno

Vielen Dank für Deine Wünsche. Auch ich wünsche Dir ein gutes, gesundes Neues Jahr und frohe Weihnachten.
Besten Dank für die Aladin- Hefte, es ist ja unglaublich, was Du da auf die Beine gestellt hast. Ich bin zwar erst mitten in einem Heft, da ich u.a. auch eine Journalistenausbildung habe, kann ich sehr wohl beurteilen, wieviel Arbeit das ist. Es schaut mir ja nach einem „Full time Job“aus. Ich gratuliere sehr herzlich – die „Magie“ kann sich dagegen verstecken.
Viele Grüße
BERND
Danke für das Lob. Schön wenn dir der Aladin gefällt, wir geben auch unser ganzes Herzblut hinein. Aladin ist anders wie die andere Zeitschriften. Anders vom Konzept, vom Inhalt, von der Tiefe, vom Umfang. Für den einen ist es besser, für den anderen nicht. Mein Vater hat zu mir immer gesagt wenn ich mich wieder einmal unsterblich verliebt habe. „Auch andere Mütter haben hübsche Töchter“. So ist das und es ist gut so. Ich habe sehr viele Zauberzeitschriften abonniert und es gibt verdammt gute. Ich schätze persönlich die Macher dieser Zeitschriften. Darüber bin ich ehrlich gesagt auch froh. Es ist kein Wettbewerb. Ich vergleiche es einmal mit einem Zauberwettbewerb bei dem ein paar sehr gute Künstler antreten. Jeder hat seinen Favoriten aber man sollte sich alle anschauen :-).
Hanno

vielen Dank für die Aladinhefte, die ich super finde.
Ich möchte ein Abo bestellen und werde heute noch die 40,–€ überweisen.
M.H. – D
Herzlichen Dank, ich habe dieses Mail stellvertretend für die vielen neuen Abonnenten angeführt, die im Jahr 2017 zu uns stoßen werden. Danke! Wir müssen die Auflage erhöhen um die Nachfrage abdecken zu können.
Vom kompletten Jahrgang 2015 und dem Jahrgang 2016 sind nur noch kleine Restbestände vorhanden. 
Falls Interesse besteht, bitte um rasche Bestellung (40,– Euro /Jahrgang)
Hanno

Zuerst einmal Gratulation für die neueste Aladin-Ausgabe! Sie ist wie immer sehr interessant und äußerst umfangreich – inzwischen gehört der Aladin ganz sicher zu den besten deutschsprachigen Magierzeitschriften!
Gut, dass jetzt die Feiertage sind, so habe ich auch wirklich Zeit diesen umfangreichen und interessanten Aladin von vorne bis hinten intensiv zu lesen, sonst müsste ich für die aktuelle Ausgabe wohl Urlaub nehmen 🙂
Don Alfredo – A

Habe heute den neuen Aladin dankend erhalten. Ich erspare mir Worte zu dessen Umfang, ich würde mich nur wiederholen. Nur soviel: Man fühlt sich als Leser und „Kunde“ wieder sehr großzügig bedient. Unglaublich, welchen Gegenwert man als Abonnent für den geringen Bezugspreis erhält.
Mein größter Respekt an Hanno Rhomberg. Mir war nicht bekannt, dass er als Chefredakteur ALLES unentgeltlich macht. Ich glaubte bisher, dass die Beiträge von Autoren nicht honoriert werden, der Chefredakteur hingegen allerdings schon eine Vergütung erhält.
Ich denke, wir als Leser können uns nicht im Geringsten vorstellen, welche enorme Arbeit und welcher Zeitaufwand nötig ist, die jeweiligen Ausgaben vom Aladin in einer solchen Qualität und diesem Umfang herauszubringen.
Toll, dass es heutzutage noch solche Individualisten wie Hanno gibt.

Und nun muss ich etwas beichten:
Ich fand bisher noch nicht die Muße, Ausgabe 4 zu lesen. Ich schäme mich;-)
Aber ich lehne es ab, anspruchsvolle oder mir wichtige Literatur z. B. im Flieger zu lesen.
So habe ich über die kommenden Feiertage zwei Ausgaben, nämlich Ausgabe 4 und die neue Nr. 5 zum Schmökern. Ich freue mich schon riesig auf die spannende Lektüre!
Danke!
Pierre Castell – D

Auch diesmal wieder: Einfach großartig! Vielen Dank!
Helmut Hörmann – A

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