Und wer hat´s erfunden? – Die Schweizer

P102090426 Stunden nonstop liegen hinter mir. Abfahrt Samstag 09. Mai 2015 04:00 früh in Tirol.
Rückkehr Sonntag 04:30 früh. 7 Stunden Fahrzeit, 17,5 Stunden ein persönlicher und interessanter Eintagskongress des Schweizer Magischen Rings. Nach vier Stunden Schlaf ist es Zeit die Eindrücke kurz festzuhalten.

Im neuen Aladin Juni, werde ich konkreter auf das Treffen eingehen. Hier ein kurzes Fazit.
Die Dreamfactory von Retonio ist ein wunderbares Umfeld für das Treffen. Es ist wirklich eine Traumfabrik die Retonio hier kreiert hat das einmalig ist.  Mit viel Liebe, Herzblut und einer Portion Wahnsinn hat hier ein Mann seine Träume gelebt und immer nach dem Besonderen gesucht.

Der Eintagskongress hat im Wesentlichen die Generalversammlung und die Aufnahmeprüfungen zum Ziel. Die Jahreshauptversammlung – bei der ich als Nichtmitglied nicht dabei war – scheint kurz und schmerzlos über die Bühne gegangen sein. Entspannte Gesichter signalisierten, dass sie friedlich abgelaufen ist. Die Schweiz kämpft hier – wie auch viele anderen Zirkel im Ausland – um engagierte Leute, die sich für den Verein engagieren. Aber es gibt in der Schweiz engagiert junge Leute die den Schweizer Ring gut führen und erfolgreich sind. Das spürt man bei der Stimmung dieses Treffens.

P1020795Alpha aus Frankreich gibt ein Seminar zum Thema Feuer und Vögel. Er ist ein alter Hase und erfolgreicher Profi über viele Jahre – besonders in Französischen Variétes.  Über seine Arbeit mit Papageien und andere Vögel breite ich den Mantel des Schweigens. Es wird ein eigener Beitrag.
Es ist nicht mehr zeitgemäß und auch nicht zu vertreten solche Nummern zu zeigen. Wenn man die strengen Vorschriften zur Haltung von Papageien kennt, weiss man, dass hier die Zeit an Alpha spurlos vorüber gegangen ist.
Dabei hätte er es nicht notwendig. Sehr stimmungsvolle Kostüme und ein Bühnenbild mit spektakulären Feuereffekten machen Tiere überflüssig, wie man am Abend in der Show sehen kann.

Im Seminar zeigt er sehr innovative Ideen zu Ladungen, Gimmicks und Feuereffekte die einfach und effektiv sind. Er ist ein Fuchs dieser Alpha.
Viele der Ideen lassen sich in der Praxis adaptieren. Auch für andere Ladungen, es müssen nicht Papageien und Sittiche sein.

Anschließend finden die Prüfungen für die Aufnahmen statt. Fazit: gemischtes Niveau aber alle Kandidaten schaffen es in den Ring aufgenommen zu werden. Hier finde ich, hat die Jury eine gute Arbeit geleistet. Es ist immerhin erst die Aufnahme in den Zirkel, ich habe schon wesentlich schlechtere Nummern bei offiziellen Meisterschaften gesehen. Und es wäre auch ein paar bemerkenswerte Ideen und Präsentationen dabei.
Die Kandidaten wurden dann am Abend geehrt und offiziell in den Magischen Ring der Schweiz aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch

Während des Tages gab es für mich tolle Gelegenheiten, Zauberfreunde wieder zu treffen, Aladinleser kennenzulernen und auch mit Retonio und anderen Funktionären des MRS Kontakte zu knüpfen und interessante Gespräche zu führen.

P1030099Am Abend gab es dann die große Show mit inokuliertem Essen (Fondue, mit großem Buffet und sehr gutem Nachspeisenbuffet. Dazwischen viel Zauberei mit Retonio, Nathalie und Eli sowie Mitglieder des Magischen Club der Ostschweiz.
Retonio präsentierte seine unglaublichen mechanischen Orgeln die wirklich einmalig sind und schon alleine die Reise nach Degersheim wert waren.

Für mich war die große Überraschung, wie die Quickchange Nummer von Nathalie und Eli sich die letzten 2 Jahre positiv weiterentwickelt hat. Man darf neugierig auf ihr Abschneiden bei FISM in Rimini sein.

Näheres und Interessante und überraschende Details lesen Sie im Juni Aladin.
Wenn Sie ihn noch nicht haben, dann beeilen Sie sich. Nach meinem Besuch in die Schweiz gibt es nur noch sehr begrenzt die ersten beiden Heften, dann bin ich komplett ausverkauft.

Danke an den MRS für eure Gastfreundschaft, das schöne und interessante Treffen und weiterhin eine gute Kooperation mit dem MRA.
(Fotos: Hanno Rhomberg)

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