Die TV Serie mit Dieter Bohlen – Deutschland sucht das Supertalent, ist eine Erfolgsserie auf RTL. Sie besteht aus teils skurrilen, peinlichen aber auch großartigen Beiträgen von Nachwuchskünstler jedes Genres. Eine bunte Mischung vieler Talente und weniger talentierten Menschen die nach oben streben.
Nicht zuletzt der raue Ton der Jury sorgt beim Publikum für Interesse.
Es gab hier schon großartige Zauberkünstler und Peinlichkeiten. Erfreulich Fab Fox in Folge 2 der Ausgabe 2025 mit einer Personen Teleportation nach einer Grundidee von Nathan Burton (USA) in einer originellen Variante. Das Publikum war begeistert, die Jury zufrieden, 4 Ja – Fabian Blochberger alias durch Golden Buzzer in die Finalrunden weitergekommen.
Supertalent 2025 mit Zauberei

Ergänzung zum Kommentar von Pierre Castell bezüglich eines Interviews von FabFOX.
Ich habe das Interview gesehen und war verwundert, dass Fabian Blochberger die Kristallbox Illusion als seine Entwicklung darstellt. Meines Wissens gibt es die Illusion bereits in fast Lidenter Fassung seit 2019 im TV.
Aus Fairness-Gründen habe Fabian Blochberger gebeten dazu Stellung zunehmen, da es von Presseseite dazu auch eine Anfrage gab. Den Bericht findet man im der nächsten Aladin Ausgabe.
Herrlich ehrlich?
Soeben sah ich ein Interview mit FabFox in „Kurier TV“, Reihe „Herrlich ehrlich“!
Als Lisa Trompisch ihn auf seine Teleportation bei „Das Supertalent“ ansprach, stellte er diese Illusion (und auch den Act vom 2. Auftritt der RTL-Sendung) als SEINE IDEEN dar.
Kollegen zu kopieren (die von ihm gezeigte Teleportation wird schon lange von anderen Illusionisten vorgeführt, unter anderen von den Ehrlich Brothers) und fremde Ideen als die Eigenen darzustellen, ist für mich nicht nur Betrug am Publikum, sondern auch ganz mieses Verhalten Kollegen gegenüber.
Wie heißt die Sendung? „Herrlich ehrlich“?
Sie sollte besser heißen: Herrlich unehrlich!
Heute wurde von RTL bekanntgegeben, dass „Das Supertalent“ eingestellt wird und es keine weitere Staffel geben wird.
Liebe Zauberfreunde, das finde ich sehr, sehr gut! Verwirrt euch das?
Ich vermute, dass ich nicht der einzige Profi bin, der so denkt.
Gern würde ich das im übernächsten ALADIN mit einem ausführlichen Beitrag erläutern. Natürlich nur, wenn Interesse besteht. Daher wäre prima, wenn ihr mir und Hanno dies mitteilt.
Mitteilung der Aladin-Redaktion
Wir haben beleidigende und unsachliche Kommentare erhalten, in denen praktizierende Zauberkünstler pauschal angegriffen wurden. Zudem wurden zur Kritik an FabFOX’ Show teils völlig unqualifizierte Aussagen gemacht, die ein Laie eben nicht besser wissen kann.
Der Aladin.Blog ist ein Forum für Zauberkünstler und Fachleute. Es ist verständlich, dass Laien über Herkunft, Urheberrecht und Originalität von Kunststücken oft nicht informiert sind. So wie jeder Musikliebhaber weiß, dass „Yesterday“ von den Beatles stammt und nicht von der Hotelband, sollte auch in der Zauberkunst zwischen Original und Kopie unterschieden werden.
Leider gibt es Künstler, die den Eindruck erwecken wollen, sie seien Schöpfer von Effekten, obwohl das nicht zutrifft. So sehen Fachleute bei FabFOX viele seiner Effekte aus dem Repertoire anderer Künstler. Sein Beitrag wird als eher gering eingestuft. Auch bei Supertalent zeigte er vorwiegend bekannte Nummern, die vielfach bereits auf Bühnen und im TV zu sehen waren.
Über sein Showmanship äußern wir uns nicht weiter – hierzu gibt es bereits zahlreiche Meinungen. Wir haben dazu zwei Reviews im Aladin Netzwerk veröffentlicht und es gibt zahlreiche Beiträge dazu.
Zauberkunst lebt von Täuschung, doch ist eine mittelmäßige Kopie wirklich Kunst? Diese Frage darf in einem Fachmagazin gestellt werden.
Wir hätten FabFOX gern in einem Interview zu Wort kommen lassen, doch er lehnte ab. Damit unterscheidet er sich von grossen und wesentlich bekannteren internationalen Künstlern, die den Dialog mit Kollegen nicht scheuen. Wer mit großen Versprechen Hallen füllen möchte muss auch Kritik professionell annehmen. Hier unterscheiden wir selbstverständlich bei unseren Besprechungen, ob es eine nette Gala bei einer Feier von Amateure oder eben einer Show handelt wo die Karten bis zu 100 Euro kosten.
Damit ist dieses Thema von unserer Seite abgeschlossen. Wir denken dass FabFOX die Begeisterung und auch den finanziellen Rückhalt hat, sich weiter zu entwickeln und wünschen ihm dafür viel Erfolg. Für die Zauberkunst ist es wichtig, populäre Künstler zu etablieren. Übrigens haben wir absolut nichts gegen den jungen Nachwuchskünstler. Wir haben ihn sogar für ein Engagement im Frankreich empfohlen.
Durch die Anmerkungen und Hinweise auf FabFox, hab ich mir das YT-Video heute rausgesucht und angeschaut. Leider muss ich sagen, dass mir nach der Vorführung leider viele Fragen als ZUSCHAUER unbeantwortet blieben. Durch besseres Bühnen- und Zuschauermanagement und ein paar Sätze mehr, hätte man daraus eine tolle Darbietung machen können (da das „Trickprinzip“ wohl sehr einfach ist und unter uns, die sich mit Zauberrei schon ausführlicher beschäftigt haben, erklären lässt).
A) Es gab keine Erklärung oder Hinweis darauf, woher und wie die zusätzlichen Zuschauer ausgewählt wurden. Dabei gibt es ziemlich verschiedene Methoden, wie man auch zeitnah viele Zuschauer auswählen kann und das die eingeweihten dann sich untermischen können.
B) Um die Illusion zu verstärken, dass es sich hier um „zufällige“ Personen handelt, hätte es auch gereicht, das man einen oder zwei der uneingeweihten Personen fragt und diese dann wahrheitsgemäß antworten, ob es irgendwelche Absprachen vorher gab bzw. was man ihnen gesagt hat.
C) Die „Auswahl“ der Personen die „teleportiert“ werden, ist zu festgelegt. Da hätte ein bisschen „Wenn nehmen wir mal? – Ach sie vielleicht – Woher kommen sie?“ und dann noch „Jetzt mal noch einen von der anderen Seite – ein Mann zum Beispiel“ schon wieder eine ganz andere Wirkung erziehlt.
D) Mir ist rätselhaft, warum FabFox auf den Aufbau mit rauf ist. Hier fehlte die „Motivation“. Da er nicht in der Illusion mit beteiligt war, hätte es ausgereicht, wenn er in der Mitte gestanden hätte und die Choreograpie geleitet hätte (wie ein Dirigent).
E) Bis zum Schluss fragte ich mich, ob er sich nicht auch „teleportiert“, weil er dort oben mit dabei stand. Aber das Finale war halt nur, das beide „Zuschauer“ wieder zurück gekommen sind. (Mir ist klar, das bei dem Aufbau und dem Ablauf, der Zauberer sich nicht auch teleportieren kann. Man müsste dann etwas in der Art wie David C. in seiner Metamorphosis-Illusion austüfteln.)
F) Und letztenlich, wen es SEIN Traum ist/war, zu teleportieren (was gefühlt, jeder 2. Satz in seiner Präsentation war), warum hat er dann ANDERE teleportiert und nicht sich selbst?
Natürlich muss man auch bedenken, dass manches auch von RTL/Supertalent vorgegeben wird – ist bei Penn & Teller bekannterweise ja auch so – um eine TV-Show zu haben. Aber trotzdem sind diese Fragen für mich offengeblieben.
Fazit: Der Effekt ist sauber vorgeführt worden – ohne Frage. Aber dennoch ist das für mich als Zuschauer keine perfekte Illusion gewesen – schade. Es kam mir eher vor, wie jemand, der einen Trick gekauft hat und den dann einfach vorgeführt hat. Hier fehlte mir das Individuelle – das Persönliche – das sich jemand mit dem Effekt und den Zuschauern auseinander setzt und seinen persönlichen Stempel aufdrückt.
Ich bin schon oft zu Vorstellungen gegangen und habe anderen Künstlern zugeschaut. Und auch wenn ich die Tricktechnik von einigen erkannte, schafften es diese durch Zuschauermanagement und eine sehr motivierte und persönliche Präsentation mich total zu begeistern. Was hier fehlt ist leider noch die „Individualität“.
Man hat mir in der Vergangenheit den Rat gegeben, dass ich mir zwar von Anderen vieles Abschauen kann, aber sich soll nie versuchen sie zu kopieren – denn eine Kopie ist immer schlechter als das Original. Man soll besser seinen eigenen Stil entdecken und kultivieren. Darum schaue ich mir immer wieder Präsentationen / Shows von denen an, die mich persönlich ansprechen. Und von denen kann ich sehr viel lernen.
Nur als Hinweis dazu: In meinen 10 Jahren habe ich von jedem meiner Auftritte ein Video. Diese schaue ich mir ab und zu an und überlege, was kann ich verbessern – was sollte ich verändern – was lief gut. Auch da bin ich sehr selbstkritisch und hole mir von Kollegen und Freunden gerne Tipps. Da ist es mir wichtig, dass ich beide Seiten zu Wort kommen lassen.
Die Kollegen, weil diese meine Tricktechnik beurteilen können. Die Freunde, weil sie als Zuschauer oft Dinge sehen oder sich fragen, auf die ich nicht gekommen bin.
Zu Punkt E) von Michael möchte ich etwas anmerken:
Wenn FabFox sich auch selbst noch zur anderen Seite hinge“zaubert“ hätte, wäre die Illusion nicht so sauber abgelaufen. Das Überzeugende war meiner Meinung nach (tricktechnisch gesehen), dass die hängenden Aufbauten die ganze Zeit über sichtbar vom Boden weg hingen und von Trickbeginn an (nachdem die beiden mitwirkenden Helfer, die dem Publikum sinngemäß als Zuschauer aus ihrer Mitte vorgestellt wurden), nicht mit „wegrollenden Treppen“ oder ähnlichem in Berührung gekommen sind. Wir Fachleute kennen das Geheimnis der Illusion, aber für Laien ist das Trickgeheimnis so absolut undurchschaubar.
Übrigens:
Der zweite Auftritt in der letzten Sendung (Finale) war in meinen Augen, was die Vorführung und Präsentation angeht, noch schlimmer als der in der vorherigen Folge. Ich muss es leider nochmals betonen: Der Vorführende ist in meinen Augen grauenvoll, sorry, dass ich das hier so deutlich sage. Durch Zufall sah ich vorgestern eine Aufnahme der Ehrlich Brothers „LIVE aus der Wembley Arena London“: https://www.youtube.com/watch?v=_llf4_OPMYI&t=488s
DAS ist Weltklasse, DAS ist Top-Präsentation und DAS ist First-Class-Entertainment!
Nicht so ein Schmierentheater wie bei FabFox. Der Typ macht alles falsch, was man falsch machen kann (ich kritisiere nur das, was ich bei „Supertalent“ von ihm gesehen habe, anderes kann ich nicht beurteilen). FabFox sollte zunächst mal einige Kilos abnehmen, ganz wichtig. Wenn er unbedingt solche ausgefallenen Outfits wie in den beiden Auftritten tragen will, sollte er auch die Figur dazu haben. Dann muss er unbedingt, ich schreie es nochmals laut in die Welt hinein, anders reden. Er sollte Unterricht nehmen!
Richard Schmidt vom Phantasialand in Brühl bei Köln sagte mir mal in einem persönlichen Gespräch, dass jedes Jahr irgendwelche „Jüngelchen“ mit ihren reichen Eltern oder gewissen Gönnern vorbeikämen und sich als Illusionisten vorstellten. Keine Erfahrung auf der Bühne, keine Ausbildung, wie man sich auf der Bühne bewegt und sie richtig ausfüllt, aber durch familiäre oder anderweitige Finanziers siegessicher, der richtige Mann für ein Top-Varieté zu sein. Richard Schmidt hatte sie alle wieder nach Hause geschickt. Sie konnten alle nichts und brachten NULL Voraussetzungen für ein Engagement im Wintergarten des Phantasilands mit.
FabFox übernimmt sich einfach. Laien finden seine Effekte verblüffend, ABER DAS REICHT NICHT! Die Zuschauer müssen ihn auch mögen. Er trifft nicht die Herzen der Zuschauer. Um jetzt nicht immer als Beispiel die Ehrlich Brothers zu nennen: Ich sah vor vielen Jahren ebenfalls im Phantasialand mehrmals (ca. 50 Mal) den Illusionisten Lee Pee Ville. Er verblüffte sein Publikum nicht nur, sondern die Zuschauer fanden ihn auch äußerst sympathisch. Später trat dann in den 1990´er Jahren ein anderer Illusionist dort auf, der ebenfalls verblüffte und Top-Illusionen hatte, der aber nicht die Herzen der Zuschauer traf. Im Gegenteil, viele Zuschauer beschwerten sich über ihn bei der Parkleitung, weil er so unfreundlich zum Publikum war.
Zusatz zu E) Ja, da stimme ich Pierre zu. Sich selbst zu teleportieren hätte einen anderen Aufbau benötigt. Daher blieb für mich ja auch die Frage: „Was macht er da oben überhaupt“
Bezüglich Ehrlich Brothers: Entweder man mag oder man mag sie nicht. Technisch und Trickhandling ist bei Beiden echt Oberklasse. Und das sie mit ihrer Show Stadien füllen und Mega-Events machen, das ist wirklich hohe Kunst. Für mich persönlich (55+) sind sie aber ein bisschen „nervend“. Wenn sie im TV auftreten oder so, dann schaue ich ihnen gerne mal zu, weil sie auch „ruhigere und nachdenkliche Nummern“ haben. Aber extra in eine Show zu gehen, würde ich nicht.
Ich bin eher Wolfgang Moser, Jört Alexander, The Clairvoyants oder Thorsten Strotmann Fan. Das ist auch eher die Art und Weise, wie ich zaubere.
Interessant ist, die Entwicklung von Thommy und Amelie bei AGT zu sehen (https://www.youtube.com/watch?v=zruYEf_eHk8). Von Show zu Show haben sie die Zuschauer verzaubert. Alleine das Timing und wie sie Bühne und Jury mit einbezogen haben. Heute noch bekomme ich Gänsehaut, wenn ich sehe, wie Amelie die Nummer des Geldscheins von Simon Cowell „erkennt“. Und obwohl ich weiß, dass sie am Ende die Zahl vollständig hat, bange ich jedesmal beim Anschauen auf´s neue.
Das genau fehlt mir bei FabFox. Es springt kein Funke rüber. Er nimmt das Publikum nicht mit. Er führt halt einen Trick vor.
Gestern hatte ich folgendes Erlebnis. Ich hab bei meinen Arbeitskollegen eine simplen „One Step ahead“-Mentaltrick (2 Zahlen und einen Kartenwert) vorgeführt. Dadurch, dass sie komplett eingebunden waren und gefühlt, das meiste am Trick gemacht haben, finden sie ihn als den bisher am Besten gezeigten Effekt. Sogar noch Stunden später fanden sie, das es sich in dem Moment genial angefühlt hat.
Und das ist das eigentlich Ziel: Die Zuschauer sollen sich wohlfühlen. Wir zaubern doch letztendlich für die Zuschauer. Ich denke immer, die haben es sich was kosten lassen, mich jetzt zu sehen (bei mir ist es weniger Geld – aber es ist Zeit, die sie mir schenken). Und daher möchte ich ihnen was zurückgeben.
Und solange sie sagen „Und nicht vergessen, nächsten Monat gibt es wieder eine Trick von dir“, solange gefällt es ihnen. Sie wollen es – und nicht ich bin der, der sagt, dass sie zuguckem MÜSSEN.
Fazit: Spannendes Thema, worüber sich noch sehr viel sagen lässt
Zusatz zu E) Ja, da stimme ich Pierre zu. Sich selbst zu teleportieren hätte einen anderen Aufbau benötigt. Daher blieb für mich ja auch die Frage: „Was macht er da oben überhaupt“
Bezüglich Ehrlich Brothers: Entweder man mag oder man mag sie nicht. Technisch und Trickhandling ist bei Beiden echt Oberklasse. Und das sie mit ihrer Show Stadien füllen und Mega-Events machen, das ist wirklich hohe Kunst. Für mich persönlich (55+) sind sie aber ein bisschen „nervend“. Wenn sie im TV auftreten oder so, dann schaue ich ihnen gerne mal zu, weil sie auch „ruhigere und nachdenkliche Nummern“ haben. Aber extra in eine Show zu gehen, würde ich nicht.
Ich bin eher Wolfgang Moser, Jört Alexander, The Clairvoyants oder Thorsten Strotmann Fan. Das ist auch eher die Art und Weise, wie ich zaubere.
Interessant ist, die Entwicklung von Thommy und Amelie bei AGT zu sehen (https://www.youtube.com/watch?v=zruYEf_eHk8). Von Show zu Show haben sie die Zuschauer verzaubert. Alleine das Timing und wie sie Bühne und Jury mit einbezogen haben. Heute noch bekomme ich Gänsehaut, wenn ich sehe, wie Amelie die Nummer des Geldscheins von Simon Cowell „erkennt“. Und obwohl ich weiß, dass sie am Ende die Zahl vollständig hat, bange ich jedesmal beim Anschauen auf´s neue.
Das genau fehlt mir bei FabFox. Es springt kein Funke rüber. Er nimmt das Publikum nicht mit. Er führt halt einen Trick vor.
Gestern hatte ich folgendes Erlebnis. Ich hab bei meinen Arbeitskollegen eine simplen „One Step ahead“-Mentaltrick (2 Zahlen und einen Kartenwert) vorgeführt. Dadurch, dass sie komplett eingebunden waren und gefühlt, das meiste am Trick gemacht haben, finden sie ihn als den bisher am Besten gezeigten Effekt. Sogar noch Stunden später fanden sie, das es sich in dem Moment genial angefühlt hat.
Und das ist das eigentlich Ziel: Die Zuschauer sollen sich wohlfühlen. Wir zaubern doch letztendlich für die Zuschauer. Ich denke immer, die haben es sich was kosten lassen, mich jetzt zu sehen (bei mir ist es weniger Geld – aber es ist Zeit, die sie mir schenken). Und daher möchte ich ihnen was zurückgeben.
Und solange sie sagen „Und nicht vergessen, nächsten Monat gibt es wieder eine Trick von dir“, solange gefällt es ihnen. Sie wollen es – und nicht ich bin der, der sagt, dass sie zuguckem MÜSSEN.
Fazit: Spannendes Thema, worüber sich noch sehr viel sagen lässt
Sebastian:
„….Millionen Fernsehzuschauer….!“
Von wegen!
Lies mal, lieber Sebastian:
https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100695056/-das-supertalent-rtl-sendung-enttaeuscht-mit-schlechten-quoten.html
Herzlichen Glückwunsch an Jayden Swingewood, dem jungen Sänger. Aus meiner Sicht er hat zurecht gewonnen!
Hallo Sebastian!
Es freut mich, dass Dir der Auftritt von FabFox offenbar gefallen hat. Wie Du allerdings zu der Annahme kommst, dass er – wie Du schreibst – Millionen Fernsehzuschauer begeistert hat, ist mir nicht ganz klar. Woher weißt Du das? Ja, Dieter Bohlen und die anderen Jury-Mitglieder waren verblüfft. Aber aus meiner Sicht nur deshalb, weil sie zunächst keine Erklärung für die vorgeführte Illusion hatten. Damit hat ein Illusionist natürlich erstmal sein Ziel erreicht.
Jedoch habe ich den Effekt selbst auch gar nicht kritisiert. Im Gegenteil, die Illusion ist ganz gut. Aber nichts, was hervorsticht. Auch viele andere Illusionen sind gut.
Was ich geschrieben habe, bezieht sich auf den Vorführenden. Auf seine schwache Bühnenpräsenz. Ich würde ihm dringend raten, Sprech- und Ballettunterricht zu nehmen. Jemand, der in seinem Stil Illusionen vorführt, sollte sich auf einer Bühne entsprechend bewegen können. Sonst wirkt es so, wie ich im vorherigen Kommentar bereits geschrieben hatte.
Ich weiß nicht, ob z. B. die beliebten „Ehrlich Brothers“ solchen Unterricht hatten. Aber die beiden haben etwas, was FabFox (noch) nicht hat: AUSSTRAHLUNG. Keine aufgesetzte oder gespielte sondern authentische echte Ausstrahlung. Sie sind nicht über Nacht berühmt geworden, sondern haben bekanntermaßen viele Jahre zuvor auch solo gearbeitet. Und das richtig gut! Sie haben ihren Beruf von der Pike auf gelernt und sind auch deshalb heute so überzeugend.
Es gibt einige wenige Naturtalente, die das gewisse „Etwas“ auch ohne Bühnenunterricht in sich tragen. Meistens findet man sie in berühmten Artistenfamilien, da sie schon als Kind auf der Bühne bzw. in der Manege stehen. Ich kenne sogar Kollegen und auch Privatpersonen, die nie richtiges Gehen auf der Bühne gelernt haben, es aber trotzdem perfekt beherrschen. Das sind aber Ausnahmetalente.
Verstehe nicht, dass niemand aus dem Team von FabFox sieht, wo die Fehler bei ihm liegen oder wo man noch einiges an seiner Bühnenpräsenz verbessern sollte. Er erinnert mich ein wenig an diese Art von Newcomern, die immer zuerst die tollsten Visitenkarten, Prospekte usw. haben wollen, die Show selber aber noch gar nicht so recht steht.
Sebastian, solltest Du Aladin-Leser sein, dann schau mal nach, was ich dort vor einiger Zeit zu FabFox geschrieben hatte. Es gab große Diskussionen um ihn, weil ein langjähriger sehr beliebter Aladin-Autor seine Show nicht nur positiv besprochen hatte. Er erhielt dafür teilweise Schelte (sogar von namhaften Profikollegen, was ich bis heute nicht verstehe). Damals konnte ich, was ich auch geschrieben hatte, kein richtiges Urteil zu FabFox abgeben, da im Internet zu diesem Zeitpunkt nirgendwo ungeschnittene Videos von ihm zu sehen waren. Es gab nur kurze Werbe-Clips, wo man ihn nicht länger als zwei Sekunden ungeschnitten sah. Jetzt wird mir klar, wieso das so war. Aufgrund der extrem kurzen Sequenzen konnte man nicht erkennen, dass er noch nicht soweit ist, mit seiner Persönlichkeit eine Bühne zu füllen!
Sebastian, Du unterstellst mir „puren Neid“!
Würdest Du mich kennen, dann wüsstest Du, dass es den Begriff Neid bei mir nicht gibt. Noch nie in meinem Leben war ich neidisch. Wozu auch? Neid, Missgunst und Geiz gehören für mich zu den unangenehmsten Eigenschaften, die Menschen haben können.
Ich gönne FabFox jeden erdenklichen zukünftigen Erfolg. Nur würde ich begrüßen, wenn er bzw. sein Management ein wenig bescheidener an die Sache rangehen würde. Wenn man sich als „größte Zaubershow“ Österreichs bezeichnet, dann sollte es auch stimmen (aber nicht auf die Größe/Umfang der Requisiten bezogen).
Die Ehrlich Brothers haben lang anhaltenden echten Erfolg. Den werden sie auch noch viele Jahre haben. Man mag sie. DAS ist das Entscheidende.
Wenn FabFox weiter nur als Kistenschieber agiert und nicht an seiner Ausstrahlung/Persönlichkeit arbeitet und Grundregeln der Bühne erlernt (denn er gehört aus meiner Sicht nicht zu den wenigen, denen das mit in die Wiege gelegt worden ist), wage ich zu behaupten, dass man in spätestens 3–5 Jahren nichts mehr von ihm als Illusionist hören wird.
Sebastian, FabFox ist kein Star – aber er könnte einer werden. Es liegt an ihm. Vielleicht hört er ja auf Kritik. Es soll ja noch Menschen geben, die dies tun.
Fab Fox hat Millionen Fernsehzuschauer und Dieter Bohlen begeistert. Was Pierre Castell schreibt, ist purer Neid. Sollte man direkt löschen. Fab Fox ist ein Star. Wer ist Pierre Castell???
Danke für deinen Beitrag. Da dies ein offenes Forum ist, werden alle Beiträge die nicht beleidigend sind veröffentlicht. Zauberei ist eben Geschmacksache und es gibt dazu unterschiedlichste Meinungen, die jeder so akzeptieren muss. Die Frage, wer ist Sebastian Schmidt oder wer ist Pierre Castell tut dabei nichts zur Sache. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht.
Aber danke für deinen Beitrag!
Guten Abend Herr Rhomberg,
aufgrund Ihres Beitrags schaute ich mir gerade den Ausschnitt bei „Das Supertalent“ an.
Bin enttäuscht. Mir gefällt FabFox überhaupt nicht.
Die gezeigte Illusion selbst ist gut (wurde übrigens vor ca. 20 oder 25 Jahren auch im Wintergarten des Phantasialands in ähnlicher Form von zwei anderen Artisten vorgeführt).
Den „Künstler“ finde ich jedoch unsympathisch. Keine Ausstrahlung! Er kann nicht bühnengerecht gehen, stehen usw.! Wirkt wie ein älterer Schüler, der was beim Abiball vorführt.
Also wenn er der angeblich größte Zauberkünstler Österreichs sein soll, bekomme ich Lachkrämpfe.
Für mich muss sich ein Künstler auf der Bühne PRÄSENTIEREN können. Das kann er nicht – zumindest nicht bei dem, was ich da sah. Null Ausstrahlung.
O.K., vielleicht ist es eine Masche, weiß nicht, wie er angekündigt wurde bzw. wie er sich der Jury vorgestellt hat. Ob als junger Mann „von nebenan“ oder als der große Illusionist. Wenn er unscheinbar und amateurhaft wirken wollte, dann ist ihm das gelungen!
Pierre Castell