Verlag Magische Welt kündigt Kooperation mit dem MRA

Es war wohl ein Schlag ins Gesicht, dass der Verleger Wittus Witt, Herausgeber der Fachzeitschrift Magische Welt die Redaktionskooperation mit dem MRA und ihrer Fachzeitschrift Aladin einseitig aufgekündigt hat.

Als Grund nennt Wittus Witt lapidar: „kein Interesse an einem Austausch“.

Damit endet eine Jahrzehnte gute Beziehung, die zwischen dem Gründer der Magischen Welt Werry und dem MRA und der österreichischen Zauberszene bestanden hat.
Es war bisher  üblich, dass die Verlage ihre Zeitschriften austauschen.
Mit anderen Verlagen (Magie, Zauberzwerg, u.a.) funktioniert das seit Jahren.

Unsere kleine Branche lebt nicht von Streit und Missgunst, sondern profitiert gegenseitig von Zusammenarbeiten.

Berichte über Ausstellungen, Veranstaltungen, Berichte des Verlags der Magischen Welt hatten ein ständiges Zuhause im Aladin, Aladin Netzwerk und im Staunen Portal. Wir sahen Wittus Witt und den Verlag Magische Welt immer freundschaftlich als Kollegen den wir unterstützten.
Wer lesen möchte, was ich über Wittus Witt in meinen Blogs geschrieben habe, hier ein entsprechender Link (Auszug):
https://staunen.wordpress.com/?s=Wittus+witt&x=0&y=0
Ich denke dass daraus mehr als hervorgeht, dass ich die Arbeit von Wittus Witt sehr schätze.

Über die Gründe, warum es zu dieser Eifersüchtelei gekommen ist kann man nur spekulieren.
Auffällig, dass es sich genau zu der Zeit abspielt, in dem die neugestaltete Zeitschrift Aladin große Erfolge feiert und seine Abozahlen vervielfacht hat. Schade wenn persönliche Eitelkeiten langjährige Partnerschaften zerstören.
Gerne hätte ich diese Angelegenheit auch zwischen Wittus Witt und mir persönlich geregelt. Aber meine Mails wurden nicht beantwortet.

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8 Kommentare zu "Verlag Magische Welt kündigt Kooperation mit dem MRA"

  1. Es ist interessant zu beobachten, dass es in der Zauberszene Menschen gibt, die mit ihrem Verhalten mehr Verwunderung auslösen als mit ihren Zaubertricks.

  2. Bin Leser von aladin und magische Welt. Bisher habe ich von Zauberkollegen immer nur Unterstützung erhalten und kenne diesen Konkurrenzkampf gar nicht.
    Ich bin ein wenig sprachlos. :-/

  3. Haben wir nicht genug WIRKLICHE Probleme auf der Welt? Menschen streiten sich um Religionen. Es gibt schreckliche Kriege, unendlich viel Hunger und Elend in vielen Teilen dieser Welt. Immer wieder erschüttern neue Gräueltaten die Welt.

    Bitte – nun nicht auch noch solche Ereignisse in der magischen Welt!

    Wie sang Marlene Dietrich im Lied “Sag mir wo die Blumen sind” so schön? “WANN WIRD MAN JE VERSTEHEN…!”

    Mir ist mehrfach aufgefallen, dass Hanno Rhomberg den allseits bekannten Wittus Witt in einem glänzenden Licht darstellt. Habe mir soeben noch einmal in Ruhe auf dem Blog Staunen.at sämtliche Beiträge angesehen bzw. durchgelesen, die Herr Rhomberg über Herrn Wittus Witt geschrieben hat. In allen Artikeln spüre ich von Hanno Hochachtung gegenüber Herrn Witt. Zum Beispiel der Beitrag https://staunen.wordpress.com/2014/08/25/berufung-wittus-witt-sein-weg-fur-die-zauberkunst/ zeigt, welchen Respekt Herr Rhomberg vor dem Schaffen des Herrn Wittus Witt hat. In meinen Augen ein wenig zu viel…

    Übrigens: Die vielen Artikel, die Herr Rhomberg für die “MW” schrieb, gehören für mich mit zu den besten Beiträgen, die ich je in der “MW” gelesen habe. Die Artikel sind absolut direkt, authentisch und lassen neue Denkrichtungen erkennen, deren Urheber deutlich macht, wie sehr er seiner Zeit voraus ist. Klare und überzeugend formulierte Gedanken, die jeden, der die Zauberkunst ernstnimmt, konstruktiv beeinflussen und bereichern!

    Nun frage ich mich (wie sicher sehr viele andere Zauberfreunde), weshalb Wittus Witt sich so verhält. Letztes Jahr kam mir einiges zu Ohren, und nun aktuell. Ist dass der Dank von Wittus Witt?

    Nein, ich mag nicht daran denken, dass es Konkurrenzdenken des Herrn Witt ist. Nein, ich mag auch nicht den Gedanken verinnerlichen, dass Wittus Witt Herrn Rhomberg diffamiert. Sollte dieser allen Zauberfreunden bekannte Wittus Witt uns tatsächlich so enttäuschen, dass er es nötig hat, wie jemand, der gesellschaftlich und beruflich auf der untersten Stufe der Erfolgstreppe steht, sich charakterlich derart zu verhalten? Hat Wittus Witt zwei Gesichter? Scheinbar ja!

    Fragen über Fragen. Eines steht für mich fest: Es wäre schäbig, aus Konkurrenzdenken ein solches Verhalten gegenüber Herrn Rhomberg zu praktizieren. Hat Wittus Witt Angst, Abonnenten zu verlieren? Diese Ängste wären aus meiner Sicht vollkommen überflüssig. Eine dritte hochwertige Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum wird wohl kaum dazu führen, dass ein Mitbewerber (zahlende) Leser verliert. Und wenn doch, sollte der Herausgeber die Ursachen bei sich selbst bzw. seiner Zeitschrift suchen.

    Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso jemand wie Wittus Witt sich derat verhält. Im Gegenteil, als erfahrener Kenner der Szene und langjähriger Herausgeber der “MW” müsste Herr Witt doch klar erkennen, welche hervorragende Arbeit von Herrn Rhomberg für den “Aladin” geleistet wird. Oder ist es genau das, was Herrn Witt irritiert? Spüre ich da Neid?

    Herr Rhomberg macht aus meiner Sicht äußerst positive Dinge, die weit über die sonst übliche “kollegiale Zusammenarbeit” hinausgehen. Er berichtet in sehr angenehmer Art und Weise über andere Zauberzeitschriften und deren Autoren, wie man es so bisher von Mitbewerbern nicht kannte. Als er zuletzt seinen Beitrag über eine Ausgabe der “Magie” veröffentlichte, war ich mehr als erstaunt. Das war unbeschreibliche Werbung für den “MZvD”. Herr Rhomberg zeigt, SO funktioniert miteinander, nicht gegeneinander!

    Es wäre zu begrüßen, wenn Wittus Witt sich zukünftig so verhalten würde, wie man es wohl von einem seriösen Herausgeber einer Fachzeitschrift erwartet, nämlich, dass er sich einer anderen Fachzeitschrift und dessen Chefredakteur gegenüber kollegial und fair verhält.

    Herrn Witt wäre zu empfehlen, sein jetziges Verhalten zu überdenken. Sonst würde ich mich nicht wundern, wenn er zukünftig einige Abonennten verliert. Denn das, war er nach praktiziert, ist aus meiner Sicht unterste Schublade und wird in den “Zauberkreisen” sicherlich mit Unbehagen aufgenommen…

  4. Irengendwie erinnert mich das Verhalten an Marvelli jr., de auf seine alten Tage auch sehr – um es mal vorsichtig zu sagen – wundersamm war. Aber vielleicht ist das eine der schlechten Gaben des Alters. Schade – statt sich darueber yu freuen dass man in Aladin einen oesterreiischen Partner hat, der die Zauberkunst voranbrngen will, einen Herausgeber mit dem man normal sprechen kann und auch Absprachen treffen kann, eine solche kalte Abfuhr. Ich kann mir gar nicht vortstellen, wie man mit einer solchen Art Leser halten oder gar neue hinzugewinnen und Autoren zum Schreiben motiveren kann. Und wenn die Magie im Sommer mit einer neuen Redaktion startet, dann wird es sicher fuer die mw noch schwerer..

  5. Lieber Hanno,

    da mir der tiefere Zugang zur Zauberszene leider fehlt, kann ich zu dieser Person nichts sagen, da ich weder ihn persönlich kenne, noch das, was er so tut und lässt. Auffällig ist nur, dass ich als Außenstehende im Zusammenhang mit seinem Namen immer nur Neid und fehlende Kooperation erkenne und das lässt doch tief blicken.

    Ein sehr guter Freund hat mir einmal sinngemäß gesagt, dass man automatisch Neider auf sich zieht, wenn man überzeugt das durchzieht, wovon man überzeugt ist und wofür man sein Herzblut einsetzt. Ich denke, genau das ist jetzt das, was Dir geschieht.

    Den Mann mit der krakeligen Handschrift finde ich arm. Genial dagegen die Idee, das Teil zu versteigern. Für das, was Du aus dem Aladin gemacht hast, bist Du zu Recht mit Sympathien überschüttet worden. Ich bin überzeugt davon, dass Du für dieses „Hexer-Exemplar mit Gift-Bapper“ ebenso viel an Erlösen ersteigern könntest – weil die Menschen, die Dich kennen, wissen, dass Du es für einen guten Zweck einsetzen wirst. Benachteiligte Kinder, Flüchtlinge, ein Gnadenhof – Dir wird schon etwas einfallen!

  6. Robert Ganahl spricht mir aus der Seele.
    Übrigens: Ich hatte die „MW“ nach Werrys Tod sofort gekündigt, als ich hörte, dass Wittus Witt die „MW“ übernimmt…

  7. Lieber Hanno, danke für diese Nachricht!

    Gerne würde ich nochmalig die MW kündigen wenn ich dies nicht schon vor zwei Jahren gemacht hätte. 🙁 Ich hatte damals schon dass richtige Gefühl etwas richtiges zu tun als ich die MW gekündigt hatte.

    Mein Vorschlag an dich: Mach eine online Versteigerung von diesem Aladin mit der persönlichen Widmung von Herrn Wittus Witt, immerhin kam diese ja erst zwei Wochen nach der Zusendung an ihn an dich zurück. Ich denke er hat diese Ausgabe in dieser Zeit mehr als nur einmal gelesen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus!
    Aus dem Staunen was du und dein Team alles in so kurzer Zeit mit dem Aladin gemacht haben. Dass muss dir erst mal einer Nachmachen!!!

    Alleine die neuen Abozahlen vom Aladin, die vielen tollen Autoren die sich fast darum reißen um für den Aladin zu schreiben, sprechen eine klare Sprache, eine Sprache vom richtigen Weg!

    Mach weiter so und mach eine Auktion von diesem sehr persönlichen Aladin Exemplar mit der Haftnotiz vom „scheinbar“ großen Wittus Witt.

    Ich hoffe sehr, dass sich viele darüber Gedanken machen und so eine Art nicht weiter unterstützen. Diese Art ist nämlich KEINE Art und Weise wie man miteinander umgeht.

    Danke für alles lieber Hanno und jetzt erst recht PRO Aladin.

    Liebe Grüße aus dem Western von einem begeisterten Aladin Leser, Robert Ganahl

    • Lieber Robert, danke für deinen Kommentar. Aber glaub mir, es lag nie und liegt auch jetzt nicht in meinem Interesse Wittus Witt zu schaden oder im Misserfolg zu wünschen. Warum auch? Die Zauberszene hat genügend Platz für verschiedenste Zeitschriften und Medien.

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