Tops und Flops Magica 2017 – Hintergründe

Der großartige Kongress MZvD in Saarbrücken ist nun der Gegenstand vieler Berichterstattungen. Wenn die Ausgabe des Aladin am 15. Juli erscheint, scheint alles schon in Vergessenheit geraten zu sein. Andere Zeitschriften, die bereits vorher erschienen haben das Thema bereits ausgiebig gewürdigt.

Deshalb hat die Aladinredaktion bereits während des Kongress regelmäßig über die Ereignisse geblogt um zeitnah zu informieren. Immerhin haben sich 43% der Besucher hier informiert.
Im schriftlichen Aladin (Ausgabe Juli) beschränken wir uns auf Analysen und  veröffentlichen eine große Onlineumfrage, die wir unter Besuchern gemacht haben.

Wir wollten uns nicht darauf verlassen was unsere Redakteure und Autoren für ein Urteile abgeben, sondern wie der Besucher urteilt.

Und die Resonanz auf unsere Untersuchung war überwältigend, die Resultate überraschend. (über 150 Teilnehmer an der Umfrage)

Hier eine kurze Vorschau:

Wie bereits im Blog (HIER) unmittelbar nach dem Seminar geschrieben haben die Befragten das Seminar von Markus Zink  als überragend beurteilt. Es rentiert sich für Leser die nicht in Saarbrücken waren HIER nachzulesen.
Auf der anderen Seite erhielten die beiden Programmpunkte:
Talkshow Becker/Mees sowie der Vortrag von Wittus Witt über Discovery of Witchcraft die schlechtesten Beurteilungen der Besucher. Dies ist einigermaßen überraschend, denn beide Veranstaltungen waren ungewöhnlich.

Discovery of Witchcraft

Die – im Verhältnis zu anderen Beurteilungen – schlechte Beurteilung des Programmpunkts „Discovery of Witchkraft“ mit Wittus Witt überrascht. Wo kann man schon einmal das Originalbuch Discovery of Witchcraft sehen? Unser Redakteur hat die Präsentation sehr gut gefunden.
Es zeigt sich, dass die allgemeine Publikumsmeinung nicht immer Maßstab dafür sein muss, ob man einen Programmpunkt in einen Kongress aufnimmt. Es ist das Verdienst der Veranstalter, die hier einmal neue Wege gegangen sind, auch wenn die Art und Weise nicht so positiv beurteilt wurde.

Talkshow Jan Becker / Rainer Mees

Nachvollziehbarer erscheint es schon, dass die Talkrunde von Becker und Mees über Informationsbeschaffung in der Mentalmagie als schlecht beurteilt wurde. Während Rainer Mees verzweifelt versuchte beim Thema zu bleiben, philosophierte Becker am Thema vorbei und vergaß offensichtlich, dass er kein esoterisches Publikum vor sich hatte, sondern Fachleute die eben wissen dass er mit Tricktechniken arbeitet. Da halfen auch keine Publikumsbelehrungen um vom Thema abzulenken.
Spannend wäre sicherlich gewesen die beiden Fachleute unabhängig voneinander auftreten zu lassen.

Aber auch hier ein großes Kompliment an an die Kongressmacher, die auch für solche Programmpunkte auch Zeit zur Verfügung stellten und damit aasgetrampelte Pfade der traditionellen Kongressorganisatoren verließen.
Trotz divergierenden Meinungen gab es einen Gewinner:
Die Vielfalt der Zauberkunst abseits vom Mainstream.

Details im Aladin 3, der mit 88 Seiten und 40 Autoren zum umfangreichsten seiner über 70 jährigen Geschichte zählt.

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