Ultimat marked deck Bicycle?

ultimatmarkDie Zauberindustrie hat wieder zugeschlagen.

In Bicycle gibt es ein sogenannte „Ultimatives Markiertes Spiel“ Es wird in höchsten Tönen von zahlreichen Zauberkünstlern gepriesen.

Man kennt das ja zur genüge und wundert sich oft, warum ein Effekt, Buch oder eine DVD schon vor Publikation so gute „Statements“ von bekannten Zauberern hat. Nun die Industrie feiert sich oft selbst, eine Hand wäscht die andere ……   Auf der Strecke bleibt oft der Kunde.

Meine Meinung zu diesem neuen gezinkten Spiel. Nichts neues unter der Sonne. Wenn man die Karten genau betrachtet kann auch ein Laie die Markierung mit gewisser Erfahrung ganz klar erkennen. Ein großer Nachteil aus meiner Sicht.

Vor allem vollkommen unnötig.
Card Shark hat es mit seinem Phoenix Deck vorgemacht. Hier gibt es ein raffiniertes System das in das Layout schon eingeplant wurde. Für den Zauberkünstler klar sichtbar, verborgen für alle anderen.
Dazu noch preislich wesentlich günstiger.

Noch etwas zu den Produkten von Card Shark. Ich kenne sehr wenige Menschen die mit so einer Besessenheit und Kompetenz ein Ziel verfolgen: Das beste Kartenspiel für Zauberkünstler herstellen.
Man sollte dies als Zauberkünstler auch unterstützen. Für Laien sind Bicycle Spiele und Phoenix Decks einfach fremde Pokerspiele. Also kein Unterschied. Warum dann nicht gleich solche nehmen wo man wirklich alle Möglichkeiten ausschöpfen kann?

http://www.card-shark.de

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4 Kommentare zu "Ultimat marked deck Bicycle?"

  1. @ Ulrisch Rausch
    „…war sowohl mit dem Service als auch der Qualität der Karten unzufrieden!“

    Zu der aktuellen Qualität hat sich Hanno bereits geäußert.

    Wenn ich höre, dass jemand mit einem Service unzufrieden war, werde ich stets hellhörig. Service gehört für mich zur wichtigsten Kommunikation. Deshalb fänd ich gut, dass man das nicht einfach hier so stehen lässt, sondern erläutert.

    Denn so hinterlässt diese Aussage nur einen unangenehmen Beigeschmack und könnte zukünftige Interessenten davon abbringen, bei Card Shark etwas zu kaufen.

    Wenn die Kritik aber berechtigt ist – schließlich ist Ulrich Rausch schon viele Jahre in der Zauberkunst tätig und daher wohl auch erfahren – sollte diese näher beschrieben werden.

    Dann hätte auch Card Shark die Möglichkeit, darauf einzugehen und so könnten die Leser besser urteilen, was evtl. dran sein könnte.

    Wir alle machen mal Fehler und vielleicht ist ja tatsächlich in der Anfangsphase von Card Shark etwas schiefgelaufen.

  2. Sorry, Herr Rausch, hier muss ich Hanno Rhomberg in vollem Umfang Recht geben.

    Wenn wir ehrlich sind, ist es doch wirklich so, wie er schreibt
    „Die Industrie feiert sich oft selbst, eine Hand wäscht die andere …… Auf der Strecke bleibt oft der Kunde.“

    Genau so ist es. Als erfahrener „alter“ Showhase falle auch ich gelegentlich mal auf Positiv-Zitate „bekannter Zauberkünstler“ rein, die ein neues Produkt in höchsten Tönen loben. Oft kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, für welchen Schrott oder schlechte Bücher „bekannte Zauberkünstler“ positive und begeisterte Kommentare abgeben. Meine letzten 59.- Euro, die ich so für ein Buch eines deutschen Autors hinblätterte, hätte ich besser mal für das neue Buch von Alexander de Cova investiert (Preis 99.-, egal, aber da weiß man schon vorher, dass man Qualität bekommt).

    Ich persönlich würde mir viel öfter solche ehrliche Meinungen wie den von Hanno wünschen, in denen Klartext gesprochen wird. Diese ganze gegenseitige Lobdudelei der „Eine Hand wäscht die andere – Gemeinschaft“ geht mir auf den Senkel. Ich wasche mir lieber meine beiden Hände selbst, dann bin ich in solchen Dingen auch auf niemanden anderen angewiesen.

  3. Das ist im Prinzip richtig, doch dieses Ausprobieren kosten jedesmal dem Leser Geld. Warum nicht vorher eine Meinung dazu hören. Man muss sie ja nicht teilen.
    Seit Markteintritt – der lange zurückliegt – haben sich die Phönixkarten aber stark verbessert und haben heute eine Topqualität. Die Markierung ist auch nichts Neues sondern wurde von Ted Lesley schon vor vielen Jahren eingeführt.

  4. Ach, ich würde es dem Markt und den Kunden überlassen, zu entscheiden, ob ein neues Produkt unnötig ist oder nicht.
    Ich z.B. arbeite aus gutem Grund nicht mit den Phönix-Karten: Vor Markteintritt hatte ich ein Set bestellt – und war sowohl mit dem Service als auch der Qualität der Karten mehr unzufrieden, so dass ich bei den Fahrrädern blieb. Und da ich noch ein von Ted persönlich markiertes Spiel habe gab und gibt es keinen Grund zu wechseln.

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